Luki „Lucky“ Fuchs

Jüngerer Bruder von Hans Fuchs.
Fernsehmoderator, narzisstisch, egozentrisch, ehrgeizig, eitel, erfolgsgewohnt. Moderiert seit fünf Jahren die von ihm erfundene Kochsendung „Chez Lucky“.
Neu an der Sendung ist, dass Luki Fuchs massgeschneiderte Gerichte für Leute mit einem Problem zubereitet.
Es sind Menschen zum Beispiel mit Burnout, Konsumsucht, Impotenz, Entscheidungsunfähigkeit, Putzfimmel, Platzangst, Beziehungsstress oder saisonaler Depression, die nach einem filmischen Kurzportrait bei Luki zuerst auf der Couch Platz nehmen und ein Gespräch führen und dann gemeinsam mit dem einfühlsamen Fernsehkoch vielleicht einen ganz speziellen Gratin zuzubereiten, der ihren Problemen entgegenwirken soll.
An sich ist die Sendung sehr erfolgreich, die Quote ist stabil; allerdings gibt es seit kurzem ein Gerücht, es habe ein Inserat in der Zeitung gestanden, man suche gute Ideen für eine neue Kochsendung. Neulich traf Luki in der Kantine die Fernsehdirektorin, die ihn scherzhaft fragte, ob er nicht schon alle Problem durchgekocht habe...
Ausserhalb dieser Sendung hat Luki sozusagen kein Leben. Der Erfolg am Bildschirm ist für ihn existenziell.
Als sich die Anzeichen verdichten, dass die Sendung von SF1 auf SF2, und etwas später am Abend verschoben wird, reagiert Luki einigermassen paranoid. Er will der Fernsehöffentlichkeit, ja der ganzen Welt vor Augen führen, wie beliebt er ist, wieviel er wirklich wert ist.
Er plant, sich selber auf spektakuläre Weise zu entführen. Dazu benutzt er seinen Bruder Hans, der ihm schon viele Male aus der Patsche geholfen hat. Er hat ein schlaues und, wie er glaubt, sicheres Zahlungssystem ausgedacht.
Das erpresste Geld soll ‚wohltätig’ verwendet werden: mit der Gründung der Luki-Fuchs-Stiftung will sich Luki ein Denkmal setzen.
| Beruf | Fernsehmoderator, Gelernter Beruf: Koch. Später gearbeitet als Chef de Service |
| Besondere Fähigkeiten | Überzeugungskraft, Selbstsicherheit. Ich kann andere für mich motivieren |
| Hobbys | An mich selber denken. Mich mit mir selber beschäftigen und mir selber eine Freude bereiten |
| Lieblingsessen | Mein berühmtes Lauch-Trauben-Mascarpone Soufflé mit Lemonenpfeffer |
| Beste Band / Musiker | Elton John, Rod Steward, Elvis, Frank Sinatra, klassische Musik |
| Bestes Buch | Biografien von berühmten Fernsehmoderatoren wie Rudi Carell, Gottschalk, Frank Elstner, Hans Joachim Kulenkampf |
| Bester Film | Dokumentarfilme über bedeutende Diktatoren |
| Mein grösster Wunsch | Unsterblich zu werden. Ein Denkmal von mir in Bern auf dem Bundesplatz. Dass das Matterhorn nach mir umbenannt wird und dass die Bundesräte bei wichtigen Entscheidungen meinen Rat einholen. |
| Was ich mag | Menschen, die mich uneingenommen und kompromisslos bewundern und nur von mir sprechen. |
| Was ich nicht mag | Menschen, die mich nicht kennen. |
| Mein Lebensmotto | Im Zentrum stehen. |
| 3 Dinge für die Insel | Einen Spiegel, Fotos von mir, Aufzeichnungen von meinen Kochsendungen. |
| Im Lift stecken bleiben mit | Pamela Anderson |
Beat Schlatter, alias Willi in Lüthi & Blanc auf SFDRS, ist Autor, Schauspieler und Kabarettist. Nach einer Schlagzeugerkarriere gründet er 1984 mit Patrick Frey das erfolgreiche Kabarett Götterspass, das unter anderem 1992 den Salzburger Stier gewinnt. 1996 wird der Film Katzendiebe, zu dem Schlatter zusammen mit Walter Bretscher und Patrick Frey das Drehbuch geschrieben hat, von der Presse gefeiert und mit dem Prix Walo gekürt. Für das Drehbuch des Films Komiker erhält er 1998 den renommierten SSA-Preis. Schlatter war zudem Organisator und Moderator der Bingo-Abende, tourte Winter und Herbst 2005/6 mit Reeto von Gunten und ihren Märli für Erwachsene durch die gesamte Deutschschweiz und ist Herausgeber der Witzparade-CDs 1 – 3.