Hans Fuchs

Älterer Bruder von Luki Fuchs. Handelsvertreter ohne abgeschlossene Berufsbildung. Erfolglos, depressiv, introvertiert, schüchtern, gehemmt und unsicher.
Hat schon viele verschiedene Tätigkeiten ausgeübt, meistens ohne Erfolg. War lange im kaufmännischen Bereich angestellt, schaffte es aber nie über das untere Kader hinaus und blieb nie länger als 2 Jahre an derselben Stelle. Hat sich dann vor etwa 5 Jahren selbständig gemacht und zwar mit dem Vertrieb von kleinen Schneekanonen für den Privatgebrauch. Durch eine unglückliche Scheidung verlor aber Hans sehr viel Geld und ging mit dem Schneekanonen-Handel pleite.
Vor kurzem hat sich Hans auf eine vielversprechende Kosmetikvertretung eingelassen, bei Apotheken und Drogerien vertreibt er eine Anti-Ageing-Crème von Lancelot® Faltenmanagement, für die reife männliche Problemhaut, mit plankton-Extrakt und reinem Ginseng. Hans musste grössere Mengen des Produkts an Lager nehmen und sich dafür verschulden, selbst glaubt er allerdings nicht an die Glücksversprechungen der Herstellerfirma und ist deshalb ein miserabler Verkäufer.
Hans stand immer im Schatten des erfolgreichen jüngeren Bruders, der ihn öfters schon für diverse Dienstleistungen missbraucht hat, für den er immer wieder mal die Kohlen aus dem Feuer holen musste. Dafür hat er im Gegenzug allerdings wenig echte Liebe und Freunschaft von Luki bekommen. Als Luki ihn bittet, ihm für lumpige 10'000 Franken pauschale Abgeltung bei der absurden Pseudoentführung zu helfen, lässt er sich – nicht zuletzt aus seinen finanziellen Notlage heraus – überreden.
| Beruf | Selbständiger Kaufmann |
| Besondere Fähigkeiten | Zuhören können |
| Hobbys | Schnorcheln im Zürichsee |
| Lieblingsessen | Riz Casimir |
| Beste Band / Musiker | Pepe Lienhard |
| Bestes Buch | Der kleine Prinz (St. Exupéry) |
| Bester Film | Titanic |
| Mein grösster Wunsch | Am Südpol Pinguine beobachten / Dass ich Chris de Burg einmal die Hand schütteln kann. |
| Was ich mag | Schwarze Zahlen |
| Was ich nicht mag | Rote Zahlen |
| Mein Lebensmotto | Nicht auffallen |
| 3 Dinge für die Insel | Sackmesser, eine CD von Chris de Burg, meine Brille. |
| Im Lift stecken bleiben mit | Pamela Anderson |
Patrick Frey, alias Schwarz in Lüthi&Blanc und Experte Dr. Stolte Benrath, ist Autor, Schauspieler, Kabarettist, Verleger, sowie verheirateter Vater von vier Kindern. Frey arbeitet nach Studien der Oekonomie und Kunstgeschichte zwischen 1979 und 1996 als Kunstkritiker (Tages Anzeiger, WoZ, Parkett, u.a.) Seit 1977 entstehen Texte über Kunst, Fotografie und Alltagskultur, sowie regelmässige Kolumnen, u.a. für den Tages Anzeiger (Schlagseite). Seit 1983/84 macht er Kabarett (z.B. "Kabaret Götterspass" mit Beat Schlatter), schreibt Theaterstücke (Trommeln über Mittag, Best of Physiker), Filmdrehbücher (Katzendiebe, Big Deal) und entwickelt eigene Radio- und Fernsehprojekte (Lora Talkshow, C’est la vie). Gemeinsam mit Kollegen aus der Showbranche reanimiert er 2002 das Casinotheater Winterthur, das sich seither als neues Zentrum für Kabarett und Comedy etabliert hat.